Bérénice Bejo als Peppy Miller
Mit drei Jahren übersiedelt die 1976 in Buenos geborene Französin mit ihren Eltern nach Paris. Durch ihren Vater, den Regisseur Miguel Bejo, ist sie von Kindheit an mit der Welt des Films vertraut. Sie studiert Schauspiel und spielt bereits mit siebzehn („Pain perdue“) und mit zwanzig („Enceinte ou lesbienne“) in Kurzfilmen. Ihr erster Langfilm folgt 1992 für Abdelkrim Bahloul in „Les soeurs Hamlet“. Es folgen diverse Auftritte in TV-Episdoden und Serien, abendfüllenden Fernsehfilmen und kleineren Kinorollen für Bruno Nyutten und Chantal Akerman, bevor sie 2000 für ihre Darstellung in dem Film „Meilleur espoir féminin“ von Gérard Jugnot als beste weibliche Nachwuchsdarstellerin nominiert wird.
Brian Helgeland besetzt sie in einer kleinen Rolle für seinen Film „Ritter aus Leidenschaft (A Knight’s Tale)“ (2001). Nach mehreren Filmen, unter anderem von Edgardo Cozarinsky und zweimal für Steve Suissa, in denen Bérénice Bejo vor allem für die Frische und Verletzlichkeit ihres Spiels Lob einheimst, darunter in „24 heures de la vie d’une femme“ als eine junge Frau, an der Michel Serrault zugrunde geht, stellt Michel Hazanavicius sie in seiner ersten hochgelobten Superhelden-Parodie „OSS 117. Le Caire nid d’espions“ als mysteriöse arabische Schönheit an die Seite von Jean Dujardin. Die Drei werden, zusammen mit dem Kameramann Guillaume Schiffman und dem Komponisten und Musiker Ludovic Bource, Freunde.
Bérénice Bejo lebt mit Michel Hazanavicius zusammen. Sie haben zwei Kinder, Lucien (geb. 2008) und Gloria, die in diesem September zur Welt kam. In THE ARTIST verkörpert sie Peppy Miller, die den Aufstieg von einer unbedeutenden Tänzerin zur gefeierten Filmschauspielerin meistert.















